Karl, der freundliche Schmetterling: Botschafter des Erfolgs
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PRESSE



KALAUDlAS KALAUER-KOLLEKTlON, Leseprobe jetzt auf Bookrix:



Solinger Tageblatt vom 19. Oktober 2011, S. 18, Melissa Wienzek

28. Juli 2011: Ein neuer Kalauer: Kalaudia als Kamerafutter: Rumsitzen und Cartoons zeichnen.

Hier der Link: http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/rueckschau/2011/07/28/lokalzeit_dortmund.xml

(Thema "Arbeitsmarktzahlen nachgerechnet") Und das ist dabei rausgekommen:



Rezension
in Romerike Berge, Zeitschrift für das Bergische Land, 31. Jahrgang, Heft 1, 2011, S. 33 von Dr. Uwe Eckardt.

Vom 7. Februar bis 28. März 2011 gab es in der Niederrheinischen Kunst- und Musikschule Duisburg die Ausstellung "Comickunst". Mit dabei: KALAUDIAS KALAUER-SERVICE und die Duisburger Fellhaarmoniker; außerdem: Hemu, der Jahrtausendfüßler. (Foto: Jen Satora)

Kalaudia und Anna auf der A 40 für Kalaudias Kalauer Service. Herzlichen Dank an Jörg Röller für die Fotos!

Kalaudias Kalauer Service bei Still-Leben Ruhr, Kilometer 44,3; Tisch 22, 18. Juli 2010


Newsletter VHS Essen vom 26. Januar 2010: ENGLISH TO GO

WBI-News vom 23. Januar 2010: KALAUDIA UND DER WbI-KALENDER

...und FERNSEHEN...

WDR Essen: KALAUDIA, DIE KALAUERKÖNIGIN, Lokalzeit Ruhr, 19. Januar 2010. Ein Beitrag von Michael Beyer :-) Rückschau.


30 Jahre nicht in der Zeitung gewesen, und nun das:

2. Januar 2010

Menschen in O :

Die spitze Feder der Claudia Sassen

Oberhausen, 02.01.2010, Michael Schmitz

Sage einer, scharf Gebranntes sei ungesund. Claudia Sassen ist das personifizierte Gegenbeispiel: Die Grafikerin und Englisch-Dozentin im Oberhausener Weiterbildungsinstitut ist gewissermaßen im Gärbottich einer Schnapsbrennerei aufgewachsen.

Das April-Blatt aus dem Kalender von Claudia Sassen. Foto: Kerstin Bögeholz Foto: Sassen

Claudia Sassen ist der Typ Frau, wo Mann erst einmal den Atem anhält und Hochprozentiges zur Beruhigung braucht. In auf das Jahr 2010 gerichteten Kreisen kennen sie so manche auch als Kalaudia, die dunkelhaariger Duisburgerin mit sauerländischen Wurzeln hat den Kalauer-Kalender des WbI gezeichnet. Hübsch bissig. Das scheint nach autobiografischer Zeichensprache.

In Gütersloh wird sie geboren, wächst sie auf, trinkt sie in einem Alter, in dem die anderen Mädchen in den Kindergarten gehen, ihren ersten Schnaps - ein Versehen. Die alte Industrieanlage aus dem 19. Jahrhundert mit Eigentümer-Villa auf dem Gelände und allem hochherrschaftlichen Zick und Zack ist ein toller Spielplatz, mit Schnapsfässern gefüllte Räume mit riesig hohe Decken, Lithos auf den Dachböden, im Nachbarort wird der Steinhäger gebrannt, nicht so gut, aber weltbekannt. Wenn Claudia Sassen von ihrem Spielplatz erzählt, an dem sie damals immer eine Tür findet, die sie verbotenerweise öffnen kann, dann kommen ihr nicht nur die Fachausdrücke der destillierenden Zunft über die Lippen, als hätte sie Likörkes und Korn statt der Muttermilch aufgesogen. Mit Wehmut erzählt sie, dass die Anlage in eine paar Monaten schon abgerissen werden soll, ein Null-Promille-Gewerbehof soll entstehen. Ein (Trink- )Kulturschock.

Eigentlich wollte sie über Flugzeugunglücke promovieren

In Güterloh macht die Tochter des Brennmeisters das Abitur am Evangelischen Stiftischen Gymnasium mit hauseigenem Posaunencorps und will eigentlich Filmregisseurin werden (das will sie heute noch, auch wenn sie es nicht sagt). Aber sie ist sich nicht sicher, ob sie da eine Zukunft hat und studiert erst einmal Biologie und Englisch auf Lehramt Sek I und II. Sie zieht das Studium durch, lässt die Referendarzeit sausen und entwirft stattdessen erste Sympathieträger für die Schnapsbrenner. Die Recherchen in dieser Sache sind wohl ursächlich für die erste Idee zu einer Dissertation, sie soll von Flugzeugabstürzen handeln, speziell zu der dann besonderen Sprache in Cockpit und Tower. 2002 promoviert sie, bildet Studenten in Dortmund in Sprecherziehung, Grammatik und Phonetik aus, auch Journalisten. Dann erscheint Claudia Sassen ein Geist – es soll nicht der des Weines gewesen sein – im Traum und flüstert ihr zu, Autorin und Cartoonistin zu werden, Dozentin zu bleiben. Immerhin hat sie während des Studiums schon beim WDR als „Mädchen für alles” gejobbt, war auch bei Radio Bielefeld: „Aber Fernsehen war schöner.”

Claudia Sassen ist Karikaturistin und hat einen Kalender für das WbI gezeichnet. Außerdem ist sie als Dozentin beim WbI tätig. Foto: Kerstin Bögeholz Foto: WAZ Fotopool

Jetzt WbI, auch als Cartoonistin der weiterbildungsinstitutseigenen Zeitschrift „WbI Kompakt”, da ist Claudia Sassen gewissermaßen der witzige Charme zwischen nüchternen Daten und Fakten. Wenn sie nicht zeichnet - ja, Klavier würde sie gern wieder spielen. Lange Jahre hat die im Zeichen des Fisches geborene Dozentin die Tastatur bedient, seit einiger Zeit hat sie kein eigenes Klavier mehr, man hört es durch: das bedauert sie. Gershwin gehört zu ihren Favoriten, heute mehr online oder auf dem Handy. Und sie bügelt gern, Kreativität gegen Falten und Kniffe. Außerdem stöbert die fest Liierte gern durch alte Industrieanlagen, von Phoenix in Dortmund bis zum Landschaftspark Duisburg-Nord.

In ihren Cartoons gibt sie die Missgeschicke des Alltags launig wieder mit der Botschaft, das man Fehler, die andere schon gemacht haben, auch selbst machen kann. Tetsche vom „Stern” ist ihr Favorit bei den Zeichnern, ihr Lieblingsschnaps ist Unterberg. Der hilft immer übern Berg.

Existenzgründung in Cartoons

Das Thema Existenzgründung trägt Kalaudias Kalauer-Kalender von Januar bis Dezember durch das neue Jahr. Im April z.B. präsentiert sich Existenzgründer Dr. Karl S. als Helfer für Ehepaare mit Singlewunsch beim letzten Umzug: „Das mit dem Tod Ihres Mannes war wirklich eine schwere Geburt.”



Artikel zu
KALAUDIAS KALAUER KALENDER
vom 30. Dezember 2009
in der Duisburger WAZ:
Was den Hasen in den Beatschuppen treibt.

Kultur : Was den Hasen in den Beatschuppen treibt

Duisburg, 30.12.2009, Anne Horstmeier

Promovierte Computer-Linguistin, Dozentin für Deutsch und Wirtschaftsenglisch, zur Zeit in Arbeit ein Buch über Kalt-Akquise: Das klingt spaßbremsig. Aber: Dr. Claudia Sassen veröffentlicht alias Kalaudia Cartoons.

Promovierte Computer-Linguistin, Dozentin für Deutsch und Wirtschaftsenglisch, zur Zeit in Arbeit ein Buch über Kalt-Akquise: Das klingt spaßbremsig. Schrille Typen mit langen Nasen und breitem Grinsen, freche Sprüche, fast schmerzhaft bunt: Das ist die andere Seite von Dr. Claudia Sassen, die sie (nicht nur) in „Kalaudias Kalauer-Kalender” auslebt. Abendlicher Dialog zwischen Beatschuppen-Einlasser und besuchswilligem Hasen: „Hier isses schon gerammelt voll!” – „Dann bin ich ja genau richtig!”

Seit 2005 lebt die gebürtige Westfälin in Duisburg. Eigentlich sei Dortmund ihre Lieblingsstadt, sagt die 38-Jährige. Aber nachdem dort alle Hochöfen verschwunden sind, habe sie wieder Hüttenwerke sehen wollen. . . Schließlich ist sie quasi in einem Industriegebäude aufgewachsen: In der Kornbrennerei bei Gütersloh, in der ihr Vater arbeitete.

„Ich konnte noch nicht sitzen, da hat mein Vater mir schon Zeichnen beigebracht. Ich bin nicht in den Kindergarten gegangen, aber habe gezeichnet.” Als Kind war sie bei Malwettbewerben erfolgreich, auch ein Etikett für Getränke hat sie entworfen. Cartoonist hieß zwischenzeitlich ein Berufswunsch, aber dann wurde es doch das Sprachstudium.

Als Claudia Sassen dem Leiter des Weiterbildungsinstituts (WbI) in Dortmund, für das sie tätig ist, vorschlug, einen Beitrag in der Hauszeitung über ihr Buch zu illustrieren, gefielen ihm die Bilder. Das WbI finanzierte den Druck des Kalenders, in dem Sassens Cartoons mit Tipps für Existenzgründer kombiniert werden, und verschenkte ihn an Geschäftspartner. „Frech muss sein, bloß kein Weichspüler”, sagt sie. „Ich habe versucht, jedes sich bietende Klischee zu bedienen.” Das ist ihr gelungen – mit Lachgarantie.